Dienstag, 29. Dezember 2015

Jahresrückblick 2015


Praktischerweise hatte ich Anfang des Jahres eine Planung für 2015 gemacht - schauen wir mal:
  • zwei Kurzgeschichten für eine Anthologie-Ausschreibung -> erledigt - im September erschien im Incubus-Verlag "In seiner Hand" mit zwei Beiträgen von mir
  • die Erzählung "Die wahre Geschichte von Robinson Crusoe" fertigschreiben und veröffentlichen -> erledigt, erschien im Oktober
  • ein kleine Geschichte als Autorenduo (zum 1. Mal) mit Moritz Berg -> erledigt, "Nie vergessen" erschien im Juli in der Benefizanthologie "Zusammen finden"
  • die Backlist pflegen, d.h. zum Beispiel eBooks neu herausbringen und Werbeaktionen -> läuft, u.a. hat "Daniel und Ismael" ein neues Cover bekommen
  • Anna & Eva - Geschichte aus "Nur eine Frage der Liebe" aus ihrer Sicht -> begonnen/zur Hälfte geschrieben
  • einer Nachwuchsautorin auf die Veröffentlichungssprünge helfen -> Nr. 2 ist in Arbeit
  • Leipziger Buchmesse am 13./14. März -> schon wieder lange her
  • ... und einiges, was ich hier nicht ausbreite -> läuft nebenbei
Klingt erst mal ganz gut, war aber eher der Plan fürs 1. Quartal, vieles davon hat sich über das ganze Jahr gezogen. Was gab es noch? Im April veröffentlichte ich ein kleines kostenloses eBook mit Kurzgeschichten: Der dünne Boden, auf dem wir stehen.
Das klingt alles recht mager für ein ganzes Jahr, aber gerade die Vorbereitung und Veröffentlichung von "Zusammen finden" hat sehr viel Zeit gekostet. Zu meiner großen Freude wurde dieses Projekt ein großer Erfolg und hat in jeder Hinsicht meine Erwartungen übertroffen.
 
Für meine eigenen Bücher lief es im Laufe des Jahres manchmal zäh, sie rappelten sich aber immer wieder auf. "Die wahre Geschichte von Robinson Crusoe" enttäuschte mich in dieser Hinsicht trotz positivem Feedback. Das gibt mir zu denken, inwieweit viele LeserInnen überhaupt Interesse an etwas anspruchsvolleren oder thematisch ungewöhnlichen Texten haben.
Nur mit Mühe konnte ich das kleine Taschengeld erwirtschaften, welches ich mit dem Schreiben wenigstens verdienen muss.
Einen schönen Punkt erlebte in dieser Hinsicht "Benjamins Gärten", das im Frühjahr eine gewisse Verkaufsmarke überschritt und mir damit weiterhin viel Freude macht.

Entsetzt bin ich auch, wie wenig ich effektiv geschrieben habe. Neben der schon recht umfangreichen Geschichte von Anna & Eva habe ich auch eine über Marek begonnen, die jedoch ebenfalls noch nicht fertig ist. Einiges in diesem Jahr Geschriebene ist unter Pseudonym erschienen, aber auch das ist nicht besonders umfangreich.

Was bleibt sind auf alle Fälle die Begegnungen mit LeserInnen und anderen AutorInnen, z.B. auf der Buchmesse Berlin, der lebhafte Austausch und das Feedback, so auch einige schöne Rezensionen.

Zum Jahresende wurde ich damit überrascht, dass sich mit "Im Zimmer wird es still" endlich etwas tut, was sich hoffentlich zum Positiven entwickeln wird. Auch gibt es ein Angebot, "Benjamins Gärten" ins Englische zu übersetzen. Damit schaue ich hoffnungsvoll ins neue Jahr. Pläne habe ich genug ...

 

Kommentare:

  1. Liebe Jana, es ist eindrucksvoll, obwohl du so oft zweifelst, anhand der Zahlen, das du nicht aufgibt. Ein Mensch, der immer weiter macht, hat eine gewisse Größe in sich. Ein Mensch, der gegen, das unausprichliche Belanglose ankämpft, der hat meine Anerkennung. Nun, ich bin kein besonderer Mensch, doch ich fühle mit und ich bin froh, auf die Geschichten von Jana gestoßen zu sein. Uta

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  2. Ich bin gesegnet mit Lesern, die so liebe Worte finden und so besonders sind!

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